Heizen mit Holz hilft Energiekosten sparen
Holz als Alternative zu Öl und Gas
Die Preise für Öl und Gas steigen immer weiter und belasten das Haushaltsbudget erheblich. Und da die Ressourcen der fossilen Brennstoffe begrenzt sind, sind weitere drastische Preisanstiege absehbar. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, über alternative Formen des Heizens nachzudenken. Insbesondere Holz wird als Brennstoff immer beliebter. Als nachwachsender Rohstoff steht es in ausreichender Menge zur Verfügung, so dass die Versorgung langfristig gesichert ist. In den letzten zehn Jahren hat sich in Deutschland der Verbrauch an Holz zu Heizzwecken verdoppelt. Kein Wunder, denn Holz sorgt schnell und kostengünstig für wohlige Wärme, egal, ob die gesamte Wohnfläche mit Holz beheizt wird oder der Kaminofen als Zusatzheizung dient.
Preisbeispiel: Heizkosten um fast die Hälfte gesenkt
Wie hoch die Ersparnis sein kann, wenn der Wärmebedarf komplett mit Buchenscheitholz statt Heizöl gedeckt wird, zeigt der Heizkostenvergleich: Als Beispiel dient eine 50 Quadratmeter große Wohnung in einem Haus aus den 80er Jahren. Das Haus weist pro Heizperiode einen Heizenergieverbrauch von 150 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche auf. Um die Wohnung einen Winter lang zu beheizen, sind etwa 837 Liter Heizöl zu einem Preis von 0,95 Euro (Stand Juni 2008) pro Liter notwendig, das macht insgesamt 795,15 Euro. Für die gleiche Heizleistung werden 4,3 Raummeter Buchenscheitholz, das entspricht etwa 2.150 Kilogramm, zu einem Preis von durchschnittlich 70 Euro pro Raummeter benötigt. Mit Holz liegen die Heizkosten bei insgesamt 301 Euro; die Ersparnis gegenüber Heizöl beträgt somit 494,15 Euro.
Wohnhäuser, die der heutigen Niedrigenergiebauweise entsprechen, haben einen weitaus geringeren Wärmebedarf, so dass sich der Holzbedarf für den Kaminofen wesentlich reduziert. Mit dem Kaminofen Akaba des Trierer Herstellers Hase beispielsweise lässt sich mit gerade einmal drei Kilogramm Holz eine Wohnfläche von bis zu 45 Quadratmetern für drei Stunden heizen. Genug Zeit, um nach Feierabend noch ein wenig vor dem Kaminfeuer zu entspannen.
Auch die Umwelt gewinnt
Doch nicht nur der Geldbeutel, auch die Umwelt profitiert vom Heizen mit Holz. Denn Holz ist CO2-neutral. Das bedeutet, dass beim Verbrennen nur die Menge Kohlendioxid freigesetzt wird, die der Baum während der Wachstumsphase aufgenommen hat. Außerdem erreichen moderne Kaminöfen, wie zum Beispiel alle Modelle von Hase, Wirkungsgrade von 80 Prozent und mehr und gewährleisten somit eine sehr gute Brennstoffausnutzung.




